
Wacken Geschichte: Wacken als Lebenshilfe
Autor: Evelin Flöther
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Wacken ist ein Land für sich, Wacken ist Kult, Wacken ist „louder than hell“ und Wacken ist der Ort, an dem ich vor 2 Jahren meinen nun besten Freund kennen lernte, Bernd.
Niemals hätte ich geglaubt, dass ein Festival den Grundstein für eine echte Freundschaft setzt, denn, wer kennt das nicht, man lernt jeden Tag dutzende von Menschen aus aller Herren Länder kennen, quatscht mit ihnen, säuft usw., aber noch nie war es mir passiert, noch nach einem Festival regen Kontakt zu solch einer Bekanntschaft zu haben. Bei Bernd und mir war es nun so, dass wir nebeneinander stehend auf Turisas warteten und ein grandioses Konzert miteinander erlebten, danach noch ein paar Bierchen trinkend uns dann doch leider aus den Augen verloren. Wieder zu Hause angekommen, schaue ich mir meine Mails in Studivz an und wen entdecke ich dort in meinem Postfach: Bernd. Diesen Mails folgten icq und Telefonate, ein Wiedersehen beim W:O:A 08 und anderen Festivals, und unsere Freundschaft wurde immer enger, sodass Bernd sogar meiner Einladung zu meinem Abiball dieses Jahr gefolgt ist und die 870km (laut Google Maps) in einem stinkenden Zug hinter sich gelassen hat, die uns ja leider trennen.
Wacken ist nun wirklich mehr als Musik und Besaufen; diese „Atmosphäre“ ist einmalig, genauso wie die kleinen Geschichten, die abseits von den Bands auf dem Festivalgelände, geschehen.








