
Wacken Geschichte: Harald und sein Vater
Autor: Andreas B.
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Es war einmal ein heißer Tag in Wacken. Die Sonne brannte gnadenlos auf uns herab, während wir uns auf dem Weg zum Schwimmbad machten. Trotz der Hitze sind wir nicht über das Festivalgelände gelaufen, sondern außen herum. Es war brütendheiß und schon nach kurzer Zeit hielt ein schicker Mercedes neben uns. Der schon ältere Herr im Inneren fragte uns, ob er uns mitnehmen kann. Gerne ersparten wir uns den stundenlangen Marsch und stiegen ein. Wie sich herausstellt, hieß der Mann Harald.
Harald machte einen gepflegten Eindruck. Da man ja ständig von der besonderen Gastfreundschaft hört, die in Wacken herrscht, nahmen wir an, dass Harald aus Wacken kommt. Im Gespräch aber stellte sich heraus, dass er nur seinen Vater samt Wohnwagen zum Festival gefahren hatte. Verdutzt schauten wir uns Harald genauer an, aber er musste wirklich schon 50 sein. Er merkte das, lachte und erzählte dann, dass sein Vater so viel über das Wacken Open Air gehört hatte und gerne auch einmal dabei sein wollte. Ich glaube, Harald sagte, dass sein Vater schon 86 war.
Leider haben wir seinen Vater später nicht getroffen, obwohl wir nach ihm Ausschau gehalten haben.
Das ist ja das Schöne, in Wacken ist jeder willkommen.








