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Wacken Festival 2009

Wacken Geschichte: Müllentsorgung mal anders

Autor: Hendrik Brauer

» alle Geschichten zum Wacken Open Air


Hallo,

als ich den Link zu der Verlosung der Wackenkarten für die beste Wacken-Geschichte gesehen habe, wollte ich sofort beginnen "die beste Wacken-Geschichte" aufzuschreiben. Aber wie soll man blos anfangen die "beste Wacken-Geschichte" in Worte zu fassen? Wer einmal in Wacken war, hat tausend Geschichten zu erzählen, und wer zum zehnten Mal zum Festival fährt und als gebürtiger Itzehoer Wacken auch außerhalb des Festivals kennt, weil er dort z.B. Sylvester gefeiert hat, der hat noch viel mehr zu erzählen.

Aber ich will euch hier nicht mit den Besonderheiten langweilen, die das Festival jedes Jahr hervorbringt. Wer einmal auf dem Wacken Open Air war, wird sich nicht mehr über nackte Festivalbesucher, kuriose Personen wie den Weihnachtsmann und Jesus, oder skurrile Aufbauten und Mitbringsel wie Sofas, Särge, Zäune oder eine Kreissäge als Türklingel wundern.

Aber über was darf man sich dann noch wundern? - Richtig, das Wetter! Jedes Jahr sorgt es wieder für eine Menge Gesprächsstoff. Mal führt Regen im Vorfeld dazu, dass die Aufbauarbeiten nur stockend voran kommen und die Felder mit einem Hubschrauber trocken gefönt werden, mal brennt die Sonne so heiß, dass im Wackener Schwimmbad fast mehr los ist als vor den Bühnen und mal durchweicht Dauerregen das Gelände so stark, dass Schlammcatchen normal ist und nur noch Traktoren die Autos aus dem Schlamm ziehen können.

Aber meine Geschichte bezieht sich auf das Jahr 2003 als das Wetter am Sonntag einigen Festivalbesuchern beim Abbau zuvor kam: Dass einige Festivalbesucher zu faul sind ihre Zelte und Pavillions abzubauen und ihren Müll lieber einfach liegen lassen oder verbrennen als ihn mitzunehmen und zu entsorgen, sollte allseits bekannt sein. Aber an besagtem Sonntag im Jahre 2003 übernahm das Wetter diesen Part. Eine Windhose wirbelte zuerst Plastiktüten und anderen Müll auf um dann auch denen die Arbeit des Abbaus zu erleichtern, die ihre Zelte nicht festhalten wollten. Der ein oder andere Wackener Anwohner wird sich vielleicht gefragt haben wie der ganze Müll in seinen Vorgarten gekommen ist.

Und da die Wettererscheinung des Wirbelsturms besser zu einem anderen norddeutschen Festival passt, bleibe ich beim Wacken-Grundsatz:

See you in Wacken!
Rain or shine!


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